A3,A7 - Plasma ChemistryGas Conversion in an sDBDSurface Dielectric barrier discharges are perfect |
Professor Uwe Czarnetzki erhält den ISPlasma Special Recognition Award
Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Professor Uwe Czarnetzki den ISPlasma Special Recognition Award als Anerkennung für seine herausragenden und langjährigen Beiträge zur ISPlasma-Konferenz erhalten hat.
Seit den Anfängen von ISPlasma hat Professor Czarnetzki eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der wissenschaftlichen Basis und der langfristigen Entwicklung der Konferenz gespielt. Durch seine zahlreichen Vorträge, darunter fünf Plenar-, Keynote- und Gastvorträge sowie sechs Tutorien, hat Professor Czarnetzki die Ausbildung von Studierenden und jungen Forschern maßgeblich bereichert.
Zusätzlich zu seinen wissenschaftlichen Beiträgen ist Professor Czarnetzki seit 2009 ununterbrochen Mitglied des ISPlasma-Beirats und hat dabei geholfen, die strategische Ausrichtung und Entwicklung der Konferenz mitzugestalten. Seine Leistungen wurden bereits 2018 mit dem ISPlasma-Preis gewürdigt.
Der ISPlasma Special Recognition Award würdigt seine anhaltende herausragende Leistung in Forschung, Lehre und Engagement. Wir gratulieren Professor Czarnetzki zu dieser wohlverdienten Anerkennung.
Mikhail Sneider at EP5
Vom 4. bis 5. Mai hatte das CRC 1316 das Vergnügen, Prof. Mikhail N. Shneider von der Princeton University, USA, als Gast zu begrüßen. Während seines Aufenthalts besuchte er mehrere CRC-Labore und nahm an Führungen durch die Labore EP2, EP5 und AEPT teil.
Ein Höhepunkt des Besuchs war sein Seminarvortrag:
„Kombinierte Laser-Mikrowellen-Diagnostik von Gas und schwach ionisiertem Plasma”
Das Seminar zog Forscher und Studierende an, die sich für fortgeschrittene Plasmadignostik interessieren, und bot wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet. Der Besuch bot eine hervorragende Gelegenheit für wissenschaftlichen Austausch und Diskussionen innerhalb der CRC 1316-Gemeinschaft.
Dr. Ibrahim Sadiek zum Subcommittee Chair für CLEO 2027 ernannt
Dr. Ibrahim Sadiek wurde zum Subcommittee Chair für Science & Innovation 13 (S&I 13): Active Optical Sensing innerhalb der CLEO-Konferenzreihe ernannt, einer der führenden internationalen Konferenzen im Bereich Laserwissenschaft und Photonik. Zuvor war er 2026 bereits als Subcommittee-Mitglied tätig.
S&I 13 deckt ein breites Spektrum an Themen im Bereich der aktiven optischen Sensorik ab, darunter spektrale Sensoren, akustische und navigationsbezogene Sensorik sowie laserbasierte Diagnostik von Plasmen, Verbrennungsprozessen und extremen Umgebungen. Zudem umfasst es die chemische Sensorik im UV-, sichtbaren und infraroten Spektralbereichsowie integrierte Sensoransätze.
In seiner Rolle als Subcommittee Chair wird Dr. Sadiek die Auswahl der Komiteemitglieder leiten, die Identifikation eingeladener Sprecher koordinieren und den Begutachtungsprozess der Beiträge überwachen. Darüber hinaus wird er an der Gestaltung des technischen Programms der CLEO 2027 mitwirken.
Die CLEO 2027 findet vom 2.–7. Mai 2027 in Long Beach, Kalifornien, USA, statt.
Weitere Informationen: https://cleoconference.org
Plasma Forschung für Lehrer
Im Rahmen des 48. Lüscherseminars, organisiert durch die TU München, gab Achim von Keudell eine Vorlesung zum Thema 'Kalte Plasmen als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts' am 18.4.2026 in Zwiesel im Bayerischen Wald. Programm
Herzliche Gratulationen an Dr. Sascha Chur und Dr. Steijn Vervloedt

Am 18.02.2026 verteidigten Sascha Chur und Steijn Vervloedt erfolgreich ihrer Dissertationen.
Steijn arbeitete im Projekt A3 des SFB 1316 und beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit "Plasma-Surface Synergism for Nitrogen Fixation"(Link). Sascha forschte im Projekt B2 zur Synthese eines kupferbasierten CO2-RR-Katalysatormaterials. Seine Doktorarbeit trägt den Titel "Tuning surface stoichiometry and morphology by atmospheric pressure plasma jet generated reactive oxygen species and short pulsed laser irradiation"(Link).
Steijn wurde von seinem Doktorvater Prof. Dr. Achim von Keudell und Sascha von seiner Doktormutter Prof. Dr. Judith Golda hochgelobt.
Wir wünschen Sascha und Steijn alles Gute für die Zukunft!
MGK-Kolloquium in Olpe 2026
„Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ lautet das Motto des jährlichen MGK-Kolloquiums des SFB 1316. Einmal im Jahr treffen sich unsere Nachwuchswissenschaftler*innen zu diesem selbst organisierten Treffen, um ohne Aufsicht ihrer Betreuer*innen über die Erfolge und Herausforderungen des Doktorandenlebens zu diskutieren. Dieses Jahr fand das Treffen vom 25. bis 27. Februar in Olpe statt.
Das Kolloquium begann am Mittwoch mit einer klassischen Posterpräsentation, bei der die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt wurden. Eine Gelegenheit, sich gegenseitig über die jüngsten Fortschritte zu informieren und die Präsentationsfähigkeiten zu trainieren.
Am Donnerstag fanden zwei Workshops statt. Der erste befasste sich mit dem Thema ElabFTW und Datenmanagement und wurde von Sarah-Johanna Klose und Steffen Schüttler geleitet. Er umfasste Gruppenübungen und einen Austausch über die Etikette bei der Nutzung von Labbooks.
Der zweite Workshop zum Thema „How to post-doc“ wurde von Johanna Templ und Maximilian Wohlgemuth vom Lehrstuhl für Anorganische Chemie I der RUB geleitet. Sie gaben Einblicke in das Bewerbungsverfahren für eine Postdoc-Stelle und erläuterten die Dos and Don’ts dieses Prozesses.
Am Nachmittag hatten die ECRs eine gesellige Veranstaltung organisiert, einen Outdoor-Escape-Room durch Olpe. Bei dieser Schnitzeljagd wanderte die Gruppe bei bestem Wetter am Biggesee entlang, um den fiktiven Basti zu finden, der schon seit einer Weile nicht mehr an seinem fiktiven Arbeitsplatz gesehen worden war. Zum Glück war er am Ende nur in einen fiktiven Urlaub gefahren. Schön für ihn!
Der Tag endete mit einem Grillfest.
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Am Freitag fand ein weiterer Workshop von Jonas Hiepel zum Einsatz von KI-Tools in der wissenschaftlichen Forschung statt, einschließlich eines lebhaften Austauschs unter den Nachwuchswissenschaftlern, die unterschiedliche Erfahrungsstufen zu diesem Thema hatten.
Anschließend begann eine weitere Postersession, diesmal jedoch zu aktuellen Herausforderungen im Labor und darüber hinaus. Es fanden viele Diskussionen statt und Probleme wurden gelöst (oder kamen zumindest der Lösung einen Schritt näher).
Insgesamt bot das MGK-Kolloquium den Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre jeweiligen Promotionsprojekte zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen sowie sich auszutauschen.
PI-Treffen zum Start der dritten Förderperiode des SFB 1316

Mit Beginn der dritten Förderperiode des SFB 1316 kamen die Projektleiter (PIs) zu einer zweitägigen Strategiesitzung zusammen. Die Sitzung fand am 23. und 24. Februar an der Ruhr-Universität Bochum statt.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Überprüfung der wissenschaftlichen Erfolge der vorangegangenen Förderphase und die Festlegung strategischer Ziele für die kommenden Jahre. Die PIs präsentierten aktuelle Informationen zu den einzelnen Teilprojekten.
DFG verlängert Förderung für den Sonderforschungsbereich SFB 1316
Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich SFB 1316 „Transiente Atmosphärendruckplasmen – vom Plasma zu Flüssigkeiten zu Festkörpern“ an der Ruhr-Universität Bochum um weitere vier Jahre verlängert hat. Die Entscheidung unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz und das Innovationspotenzial unserer Forschung im Bereich der Plasmatechnologie.
Forschung an der Schnittstelle von Plasma, Katalyse und Nachhaltigkeit
Im SFB 1316 untersuchen wir, wie atmosphärische Plasmen in Kontakt mit verschiedenen Materialien reagieren und wie diese Prozesse gezielt gesteuert werden können. Der Fokus der kommenden Förderperiode liegt auf einer stärkeren Kopplung von Plasmaforschung mit katalytischen, elektrochemischen und biokatalytischen Prozessen. Diese Verknüpfung eröffnet neue Wege, Plasmen für nachhaltige chemische Umwandlungen nutzbar zu machen.
Entwicklung von Prototypen für nachhaltige Energiesysteme
Ein zentrales Ziel ist es, erste Prototypen für größere Anlagen zu entwickeln, die erneuerbare Energie effizient in chemische Energieträger umwandeln können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Erforschung alternativer Technologien für die CO₂-Reduktion.
Modellierung und Skalierbarkeit im Fokus
Begleitend werden wir unsere Aktivitäten in der Simulation und Modellierung weiter ausbauen, um die zugrunde liegenden physikalisch-chemischen Prozesse noch besser zu verstehen. Diese Erkenntnisse sind essenziell, um Plasmatechnologien von Laborbedingungen in die Anwendung zu überführen.
Plasma Schule
International School on Low Temperature Plasma Physics

Anfang Oktober hatten ausgewählte Masterstudent*innen und Doktorand*innen aus den Bereichen Plasmaphysik, Plasmatechnik und Plasmachemie die Gelegenheit, mit führenden Experten und Dozenten in Kontakt zu treten. Während der Internationalen Schule für Niedertemperatur-Plasmaphysik und der anschließenden Meisterklasse für intelligente organische Beschichtungen durch Plasmen wurden in Vorlesungen und während einer Postersession die Grundlagen von Plasmen und neueste Forschungsergebnisse diskutiert. Praktische Erfahrungen wurden in drei Workshops unter der Leitung renommierter Professoren aus Frankreich und Portugal gesammelt.
Seit 28 Jahren wird die Plasmaschule von führenden Experten auf dem Gebiet der Plasmaphysik organisiert. In diesem Jahr befand sich der internationale Lehrstuhl an der Universität Mons in Belgien, während das lokale Organisationsteam an der Ruhr-Universität Bochum ansässig war. Die Plasmaschule wurde auch vom SFB 1316 und des Research Department "Plasmas with Complex Interactions" finanziert.












