A5 - sDBDHe emissionTime-resolved electron impact excitation rate from the ground state into He I |
MGK-Kolloquium in Olpe 2026
„Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ lautet das Motto des jährlichen MGK-Kolloquiums des SFB 1316. Einmal im Jahr treffen sich unsere Nachwuchswissenschaftler*innen zu diesem selbst organisierten Treffen, um ohne Aufsicht ihrer Betreuer*innen über die Erfolge und Herausforderungen des Doktorandenlebens zu diskutieren. Dieses Jahr fand das Treffen vom 25. bis 27. Februar in Olpe statt.
Das Kolloquium begann am Mittwoch mit einer klassischen Posterpräsentation, bei der die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt wurden. Eine Gelegenheit, sich gegenseitig über die jüngsten Fortschritte zu informieren und die Präsentationsfähigkeiten zu trainieren.
Am Donnerstag fanden zwei Workshops statt. Der erste befasste sich mit dem Thema ElabFTW und Datenmanagement und wurde von Sarah-Johanna Klose und Steffen Schüttler geleitet. Er umfasste Gruppenübungen und einen Austausch über die Etikette bei der Nutzung von Labbooks.
Der zweite Workshop zum Thema „How to post-doc“ wurde von Johanna Templ und Maximilian Wohlgemuth vom Lehrstuhl für Anorganische Chemie I der RUB geleitet. Sie gaben Einblicke in das Bewerbungsverfahren für eine Postdoc-Stelle und erläuterten die Dos and Don’ts dieses Prozesses.
Am Nachmittag hatten die ECRs eine gesellige Veranstaltung organisiert, einen Outdoor-Escape-Room durch Olpe. Bei dieser Schnitzeljagd wanderte die Gruppe bei bestem Wetter am Biggesee entlang, um den fiktiven Basti zu finden, der schon seit einer Weile nicht mehr an seinem fiktiven Arbeitsplatz gesehen worden war. Zum Glück war er am Ende nur in einen fiktiven Urlaub gefahren. Schön für ihn!
Der Tag endete mit einem Grillfest.
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Am Freitag fand ein weiterer Workshop von Jonas Hiepel zum Einsatz von KI-Tools in der wissenschaftlichen Forschung statt, einschließlich eines lebhaften Austauschs unter den Nachwuchswissenschaftlern, die unterschiedliche Erfahrungsstufen zu diesem Thema hatten.
Anschließend begann eine weitere Postersession, diesmal jedoch zu aktuellen Herausforderungen im Labor und darüber hinaus. Es fanden viele Diskussionen statt und Probleme wurden gelöst (oder kamen zumindest der Lösung einen Schritt näher).
Insgesamt bot das MGK-Kolloquium den Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre jeweiligen Promotionsprojekte zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen sowie sich auszutauschen.
MGK Kolloquium in Olpe 2026
"When the cats is away the mice will play" is the Motto of the annual MGK kolloquium of the CRC1316. Once a year our ECRs meet at the self-irganized meeting to discuss the successes and hardships of PhD life, without supervision of their PIs. This year, the meeting took place from 25.-27.2. in Olpe.
The kolloquium began on Wednesday with a classic poster presentation containing recent results of each project. A chance to update each other on the recent progress and practice presentation skills.
On Thursday two workshops were held. The first was on the topic of ElabFTW and data management by Sarah-Johanna Klose and Steffen Schüttler. It included group exercises and exchange on labbook etiquette.
The second workshop on "How to post-doc" was held by Johanna Templ and Maximilian Wohlgemuth from the anorganic Chemistry Chair I of RUB. They gave their insight on the application process for a post doc position and the Dos and Don'ts of the process.
In the afternoon the ECRs had organized a social event, an outdoor escape room through Olpe. The scavenger hunt-like activity sent the group walking along the Biggesee in best weather to find the fictional Basti who had not been seen at his fictional job in a fictional while. Luckily, in the end he had only gone on a fictional vacation. Good for him!
The day ended with a barbecue.
On friday, another workshop was held by Jonas Hiepel on the use of AI tools for scientific research including lively exchange amongst the ECRs who had varying levels of experience on the topic.
Afterwards, another poster session commenced but this time on current challenges in the lab and beyond. Many discussions were had and problems were solved ( or at least got one step closer to solving).
Overall, the MGK Kolloquium provided the ECRs with an opportunity to discuss their respective PhD projects and opportunities for networking and socialising.
Plasma Schule
International School on Low Temperature Plasma Physics

Anfang Oktober hatten ausgewählte Masterstudent*innen und Doktorand*innen aus den Bereichen Plasmaphysik, Plasmatechnik und Plasmachemie die Gelegenheit, mit führenden Experten und Dozenten in Kontakt zu treten. Während der Internationalen Schule für Niedertemperatur-Plasmaphysik und der anschließenden Meisterklasse für intelligente organische Beschichtungen durch Plasmen wurden in Vorlesungen und während einer Postersession die Grundlagen von Plasmen und neueste Forschungsergebnisse diskutiert. Praktische Erfahrungen wurden in drei Workshops unter der Leitung renommierter Professoren aus Frankreich und Portugal gesammelt.
Seit 28 Jahren wird die Plasmaschule von führenden Experten auf dem Gebiet der Plasmaphysik organisiert. In diesem Jahr befand sich der internationale Lehrstuhl an der Universität Mons in Belgien, während das lokale Organisationsteam an der Ruhr-Universität Bochum ansässig war. Die Plasmaschule wurde auch vom SFB 1316 und des Research Department "Plasmas with Complex Interactions" finanziert.

International School on Low Temperature Plasma Physics

In the beginning of October, chosen Master and PhD students within the field of plasma physics, engineering and chemistry had the chance to get in contact with leading experts and lecturers. During the International School on Low Temperature Plasma Physics and the subsequent Master Class on Smart organic coatings by plasmas, fundamentals of plasmas and cutting-edge reserach has been discussed in lectures and during a poster session. Hands-on experience was obtained during three workshops lead by reknown professors from France and Portugal.
Since 28 years, the plasma school is organized by leading experts in the field of plasma physics. This year, the international chair was located at University of Mons in Belgium, while the local organizing team was located at Ruhr University in Bochum. The plasma school has also been funded by the CRC 1316 and the Research Department "Plasmas with Complex Interactions".

Workshop
Unconscious Bias
(unbewusste Voreingenommenheit)
Am Dienstag, den 4. März 2025, nahmen Mitglieder des SFB 1316 an einem Workshop zum Thema „Unconscious Bias“ unter der Leitung von Dr. Juliane Handschuh teil. Ziel des Workshops war es, die Auswirkungen von Vorurteilen in der wissenschaftlichen Forschung und im allgemeinen Arbeitsumfeld zu verstehen und zu lernen, unbewusste Vorurteile bei sich selbst und am Arbeitsplatz zu erkennen. Nach einem Einführungsvortrag von Dr. Handschuh zum Thema tauschten sich die Nachwuchswissenschaftler*innen und Projektleiter*innen jeweils in separaten Gruppen aus. In Vorbereitung auf den Workshop waren die Teilnehmenden aufgefordert worden, anonym persönliche Vorfälle einzureichen, in denen sie eine Voreingenommenheit erlebt hatten. Die Gruppenübungen dienten als Fallstudien und Grundlage für die Diskussion. Gemeinsam wurden Strategien entwickelt, um unbewusste Vorurteile zu erkennen und angemessen damit umzugehen, sowohl als direkt Betroffene als auch als Beobachter*in. Am Ende des Workshops trafen sich beide Gruppen noch einmal zu einer Abschlussdiskussion. Der Workshop lieferte wertvolle Einblicke in das komplexe Thema der unbewussten Vorurteile und hat den Mitgliedern des SFBs praktische Werkzeuge an die Hand gegeben, um ein inklusiveres Forschungsumfeld zu fördern.