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5. Workshop zu FAIR-Daten in der Plasmaphysik

Am 11. und 12. Mai trafen sich Wissenschaftler aus der Plasmaphysik und verwandten Forschungsbereichen im Beckmanns Hof an der Ruhr-Universität Bochum zum 5. Workshop zu FAIR-Daten in der Plasmaphysik. Der Workshop wurde von der Universität Kiel, dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und -technik Greifswald und der Ruhr-Universität Bochum organisiert.
Der Workshop zeichnete sich durch eine sehr interaktive Atmosphäre aus, in der die Teilnehmer begeistert über FAIR-Datenpraktiken und deren Umsetzung in verschiedenen Disziplinen diskutierten. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung waren die interaktiven Sitzungen, in denen anhand von praktischen Übungen und Beispielen gezeigt wurde, wie FAIR-Datenprinzipien in die tägliche Laborarbeit integriert werden können.
Professor Uwe Czarnetzki erhält den ISPlasma Special Recognition Award
Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Professor Uwe Czarnetzki den ISPlasma Special Recognition Award als Anerkennung für seine herausragenden und langjährigen Beiträge zur ISPlasma-Konferenz erhalten hat.
Seit den Anfängen von ISPlasma hat Professor Czarnetzki eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der wissenschaftlichen Basis und der langfristigen Entwicklung der Konferenz gespielt. Durch seine zahlreichen Vorträge, darunter fünf Plenar-, Keynote- und Gastvorträge sowie sechs Tutorien, hat Professor Czarnetzki die Ausbildung von Studierenden und jungen Forschern maßgeblich bereichert.
Zusätzlich zu seinen wissenschaftlichen Beiträgen ist Professor Czarnetzki seit 2009 ununterbrochen Mitglied des ISPlasma-Beirats und hat dabei geholfen, die strategische Ausrichtung und Entwicklung der Konferenz mitzugestalten. Seine Leistungen wurden bereits 2018 mit dem ISPlasma-Preis gewürdigt.
Der ISPlasma Special Recognition Award würdigt seine anhaltende herausragende Leistung in Forschung, Lehre und Engagement. Wir gratulieren Professor Czarnetzki zu dieser wohlverdienten Anerkennung.
Mikhail Sneider at EP5
Vom 4. bis 5. Mai hatte das CRC 1316 das Vergnügen, Prof. Mikhail N. Shneider von der Princeton University, USA, als Gast zu begrüßen. Während seines Aufenthalts besuchte er mehrere CRC-Labore und nahm an Führungen durch die Labore EP2, EP5 und AEPT teil.
Ein Höhepunkt des Besuchs war sein Seminarvortrag:
„Kombinierte Laser-Mikrowellen-Diagnostik von Gas und schwach ionisiertem Plasma”
Das Seminar zog Forscher und Studierende an, die sich für fortgeschrittene Plasmadignostik interessieren, und bot wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet. Der Besuch bot eine hervorragende Gelegenheit für wissenschaftlichen Austausch und Diskussionen innerhalb der CRC 1316-Gemeinschaft.
Dr. Ibrahim Sadiek zum Subcommittee Chair für CLEO 2027 ernannt
Dr. Ibrahim Sadiek wurde zum Subcommittee Chair für Science & Innovation 13 (S&I 13): Active Optical Sensing innerhalb der CLEO-Konferenzreihe ernannt, einer der führenden internationalen Konferenzen im Bereich Laserwissenschaft und Photonik. Zuvor war er 2026 bereits als Subcommittee-Mitglied tätig.
S&I 13 deckt ein breites Spektrum an Themen im Bereich der aktiven optischen Sensorik ab, darunter spektrale Sensoren, akustische und navigationsbezogene Sensorik sowie laserbasierte Diagnostik von Plasmen, Verbrennungsprozessen und extremen Umgebungen. Zudem umfasst es die chemische Sensorik im UV-, sichtbaren und infraroten Spektralbereichsowie integrierte Sensoransätze.
In seiner Rolle als Subcommittee Chair wird Dr. Sadiek die Auswahl der Komiteemitglieder leiten, die Identifikation eingeladener Sprecher koordinieren und den Begutachtungsprozess der Beiträge überwachen. Darüber hinaus wird er an der Gestaltung des technischen Programms der CLEO 2027 mitwirken.
Die CLEO 2027 findet vom 2.–7. Mai 2027 in Long Beach, Kalifornien, USA, statt.
Weitere Informationen: https://cleoconference.org
Plasma Forschung für Lehrer
Im Rahmen des 48. Lüscherseminars, organisiert durch die TU München, gab Achim von Keudell eine Vorlesung zum Thema 'Kalte Plasmen als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts' am 18.4.2026 in Zwiesel im Bayerischen Wald. Programm
Physik zum Anfassen: Schülerinnen-Projektwoche an der Ruhr-Uni Bochum

In den Osterferien fand wieder die Physik-Projektwoche an der Ruhr-Uni Bochum statt. Schülerinnen aus den Klassen 8 bis 10 konnten aus einem Angebot an Workshops wählen. In unserem Workshop „Vom Plasma zur Goldschicht“ untersuchten die Forscherinnen der Zukunft experimentell die Eigenschaften von Plasmen und lernten das Anwendungsfeld der Plasmabeschichtung kennen. In den Laboren am Lehrstuhl für Plasmaphysik konnten sie aktuelle Forschung hautnah erleben und Wissenschaftlern über die Schulter schauen.
Die Projektwoche stand außerdem unter dem Motto „Unser exotisches Universum“. In einer spannenden Schnupper-Vorlesungen lernten die Schülerinnen, was Neutrinos, die unsichtbaren Boten des Kosmos sind. Ein weiteres Highlight war der Besuch im Planetarium Bochum. Die Schülerinnen reisten zu den extremsten Orten des Kosmos, wie explodierenden Sternen, Schwarzen Löchern und Teilchen, die sich mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegen. Dabei gingen sie der Frage nach, wie können wir überhaupt in die Tiefen des Universums blicken. In der Astronomieshow folgten sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Bochum und unserer Region zu modernsten Teleskopen an den verschiedensten Orten der Erde und sogar in die Antarktis, wo Neutrinos aus dem All nachgewiesen werden können.
Herzliche Gratulationen an Dr. Sascha Chur und Dr. Steijn Vervloedt

Am 18.02.2026 verteidigten Sascha Chur und Steijn Vervloedt erfolgreich ihrer Dissertationen.
Steijn arbeitete im Projekt A3 des SFB 1316 und beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit "Plasma-Surface Synergism for Nitrogen Fixation"(Link). Sascha forschte im Projekt B2 zur Synthese eines kupferbasierten CO2-RR-Katalysatormaterials. Seine Doktorarbeit trägt den Titel "Tuning surface stoichiometry and morphology by atmospheric pressure plasma jet generated reactive oxygen species and short pulsed laser irradiation"(Link).
Steijn wurde von seinem Doktorvater Prof. Dr. Achim von Keudell und Sascha von seiner Doktormutter Prof. Dr. Judith Golda hochgelobt.
Wir wünschen Sascha und Steijn alles Gute für die Zukunft!
DPG-Frühjahrstagung

Die Gruppen EP2 und PIP der Ruhr-Universität Bochum besuchten vom 15. bis 20. März 2026 die jährlich stattfindende DPG-Frühjahrstagung in Erlangen. Mit acht Vorträgen und zwei Postern trugen sie zum Programm bei.
MGK-Kolloquium in Olpe 2026
„Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ lautet das Motto des jährlichen MGK-Kolloquiums des SFB 1316. Einmal im Jahr treffen sich unsere Nachwuchswissenschaftler*innen zu diesem selbst organisierten Treffen, um ohne Aufsicht ihrer Betreuer*innen über die Erfolge und Herausforderungen des Doktorandenlebens zu diskutieren. Dieses Jahr fand das Treffen vom 25. bis 27. Februar in Olpe statt.
Das Kolloquium begann am Mittwoch mit einer klassischen Posterpräsentation, bei der die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt wurden. Eine Gelegenheit, sich gegenseitig über die jüngsten Fortschritte zu informieren und die Präsentationsfähigkeiten zu trainieren.
Am Donnerstag fanden zwei Workshops statt. Der erste befasste sich mit dem Thema ElabFTW und Datenmanagement und wurde von Sarah-Johanna Klose und Steffen Schüttler geleitet. Er umfasste Gruppenübungen und einen Austausch über die Etikette bei der Nutzung von Labbooks.
Der zweite Workshop zum Thema „How to post-doc“ wurde von Johanna Templ und Maximilian Wohlgemuth vom Lehrstuhl für Anorganische Chemie I der RUB geleitet. Sie gaben Einblicke in das Bewerbungsverfahren für eine Postdoc-Stelle und erläuterten die Dos and Don’ts dieses Prozesses.
Am Nachmittag hatten die ECRs eine gesellige Veranstaltung organisiert, einen Outdoor-Escape-Room durch Olpe. Bei dieser Schnitzeljagd wanderte die Gruppe bei bestem Wetter am Biggesee entlang, um den fiktiven Basti zu finden, der schon seit einer Weile nicht mehr an seinem fiktiven Arbeitsplatz gesehen worden war. Zum Glück war er am Ende nur in einen fiktiven Urlaub gefahren. Schön für ihn!
Der Tag endete mit einem Grillfest.
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Am Freitag fand ein weiterer Workshop von Jonas Hiepel zum Einsatz von KI-Tools in der wissenschaftlichen Forschung statt, einschließlich eines lebhaften Austauschs unter den Nachwuchswissenschaftlern, die unterschiedliche Erfahrungsstufen zu diesem Thema hatten.
Anschließend begann eine weitere Postersession, diesmal jedoch zu aktuellen Herausforderungen im Labor und darüber hinaus. Es fanden viele Diskussionen statt und Probleme wurden gelöst (oder kamen zumindest der Lösung einen Schritt näher).
Insgesamt bot das MGK-Kolloquium den Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre jeweiligen Promotionsprojekte zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen sowie sich auszutauschen.











