A3,A7 - Plasma ChemistryGas Conversion in an sDBDSurface Dielectric barrier discharges are perfect |
DPG-Frühjahrstagung

Die Gruppen EP2 und PIP der Ruhr-Universität Bochum besuchten vom 15. bis 20. März 2026 die jährlich stattfindende DPG-Frühjahrstagung in Erlangen. Mit acht Vorträgen und zwei Postern trugen sie zum Programm bei.
MGK-Kolloquium in Olpe 2026
„Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ lautet das Motto des jährlichen MGK-Kolloquiums des SFB 1316. Einmal im Jahr treffen sich unsere Nachwuchswissenschaftler*innen zu diesem selbst organisierten Treffen, um ohne Aufsicht ihrer Betreuer*innen über die Erfolge und Herausforderungen des Doktorandenlebens zu diskutieren. Dieses Jahr fand das Treffen vom 25. bis 27. Februar in Olpe statt.
Das Kolloquium begann am Mittwoch mit einer klassischen Posterpräsentation, bei der die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt wurden. Eine Gelegenheit, sich gegenseitig über die jüngsten Fortschritte zu informieren und die Präsentationsfähigkeiten zu trainieren.
Am Donnerstag fanden zwei Workshops statt. Der erste befasste sich mit dem Thema ElabFTW und Datenmanagement und wurde von Sarah-Johanna Klose und Steffen Schüttler geleitet. Er umfasste Gruppenübungen und einen Austausch über die Etikette bei der Nutzung von Labbooks.
Der zweite Workshop zum Thema „How to post-doc“ wurde von Johanna Templ und Maximilian Wohlgemuth vom Lehrstuhl für Anorganische Chemie I der RUB geleitet. Sie gaben Einblicke in das Bewerbungsverfahren für eine Postdoc-Stelle und erläuterten die Dos and Don’ts dieses Prozesses.
Am Nachmittag hatten die ECRs eine gesellige Veranstaltung organisiert, einen Outdoor-Escape-Room durch Olpe. Bei dieser Schnitzeljagd wanderte die Gruppe bei bestem Wetter am Biggesee entlang, um den fiktiven Basti zu finden, der schon seit einer Weile nicht mehr an seinem fiktiven Arbeitsplatz gesehen worden war. Zum Glück war er am Ende nur in einen fiktiven Urlaub gefahren. Schön für ihn!
Der Tag endete mit einem Grillfest.
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Am Freitag fand ein weiterer Workshop von Jonas Hiepel zum Einsatz von KI-Tools in der wissenschaftlichen Forschung statt, einschließlich eines lebhaften Austauschs unter den Nachwuchswissenschaftlern, die unterschiedliche Erfahrungsstufen zu diesem Thema hatten.
Anschließend begann eine weitere Postersession, diesmal jedoch zu aktuellen Herausforderungen im Labor und darüber hinaus. Es fanden viele Diskussionen statt und Probleme wurden gelöst (oder kamen zumindest der Lösung einen Schritt näher).
Insgesamt bot das MGK-Kolloquium den Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre jeweiligen Promotionsprojekte zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen sowie sich auszutauschen.
PI-Treffen zum Start der dritten Förderperiode des SFB 1316

Mit Beginn der dritten Förderperiode des SFB 1316 kamen die Projektleiter (PIs) zu einer zweitägigen Strategiesitzung zusammen. Die Sitzung fand am 23. und 24. Februar an der Ruhr-Universität Bochum statt.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Überprüfung der wissenschaftlichen Erfolge der vorangegangenen Förderphase und die Festlegung strategischer Ziele für die kommenden Jahre. Die PIs präsentierten aktuelle Informationen zu den einzelnen Teilprojekten.
DFG verlängert Förderung für den Sonderforschungsbereich SFB 1316
Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich SFB 1316 „Transiente Atmosphärendruckplasmen – vom Plasma zu Flüssigkeiten zu Festkörpern“ an der Ruhr-Universität Bochum um weitere vier Jahre verlängert hat. Die Entscheidung unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz und das Innovationspotenzial unserer Forschung im Bereich der Plasmatechnologie.
Forschung an der Schnittstelle von Plasma, Katalyse und Nachhaltigkeit
Im SFB 1316 untersuchen wir, wie atmosphärische Plasmen in Kontakt mit verschiedenen Materialien reagieren und wie diese Prozesse gezielt gesteuert werden können. Der Fokus der kommenden Förderperiode liegt auf einer stärkeren Kopplung von Plasmaforschung mit katalytischen, elektrochemischen und biokatalytischen Prozessen. Diese Verknüpfung eröffnet neue Wege, Plasmen für nachhaltige chemische Umwandlungen nutzbar zu machen.
Entwicklung von Prototypen für nachhaltige Energiesysteme
Ein zentrales Ziel ist es, erste Prototypen für größere Anlagen zu entwickeln, die erneuerbare Energie effizient in chemische Energieträger umwandeln können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Erforschung alternativer Technologien für die CO₂-Reduktion.
Modellierung und Skalierbarkeit im Fokus
Begleitend werden wir unsere Aktivitäten in der Simulation und Modellierung weiter ausbauen, um die zugrunde liegenden physikalisch-chemischen Prozesse noch besser zu verstehen. Diese Erkenntnisse sind essenziell, um Plasmatechnologien von Laborbedingungen in die Anwendung zu überführen.
Öffentlichkeitsarbeit
Schüler:innenprojektwoche in den Herbstferien
In den Herbstferien fand für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8 und 9 eine ereignisreiche Woche voller Physik, Experimente und Forschung im Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum statt. Im Workshop "Vom Plasma zur Goldschicht" entdeckten die Schülerinnen und Schüler die spannenden Eigenschaften der leuchtenden Gase und ihre zahlreiche Anwendungen, wie zum Beispiel beim Beschichten von Oberflächen. Sie besuchten Labore und sahen den Forschenden bei der Arbeit über die Schulter und erfuhren, dass Plasmen auch in Flüssigkeiten gezündet werden können. In der Vorlesung "Von Diamanten, Bleistiftspitzen und Symmetrien" bei Prof. Scherer lernten sie, wie man (theoretisch) aus der Bleistiftspitze einen Diamanten machen kann. Weitere Highlights waren der Besuch im Planetarium, die gemeinsamen Essen in der Mensa und das Physikduell mit anschließendem Pizzaessen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihre Neugier und Begeisterung für die Physik und freuen und schon auf die nächste Projektwoche!