Teamarbeit, gute wissenschaftliche Praxis

Verhaltenskodex

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1316 hat sich zum Ziel gesetzt, die Wissenschaft durch die Schaffung eines kooperativen und unterstützenden Forschungsumfelds voranzubringen. Dieses Umfeld überwindet nationale Grenzen sowie politische und ideologische Spaltungen, um globale Herausforderungen zum Wohle aller anzugehen. Der Verhaltenskodex legt die Erwartungen an das Verhalten aller SFB-Mitglieder und Teilnehmer an SFB-Programmen oder -Aktivitäten fest. Dazu gehören unter anderem SCR-Sitzungen, Veröffentlichungen sowie ernannte oder gewählte Ämter. Der Verhaltenskodex legt Standards für ethisches und professionelles Verhalten fest, die darauf abzielen, fruchtbare Interaktionen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und mit der Öffentlichkeit zu fördern. Die Kernwerte des SCR sind:

  • Integrität: Wissenschaftler sollten sich an die beruflichen Werte, Grundsätze und bewährten Praktiken halten, die unsere Forschungsgemeinschaften stützen und die Grundlage für ein faires, offenes und vertrauenswürdiges Forschungsumfeld bilden. Dazu gehört, anderen mit Rücksicht und Respekt zu begegnen und ehrlich zu handeln. Wissenschaftler vermeiden jegliche unangemessenen Handlungen oder Äußerungen aufgrund individueller Merkmale wie Alter, Rasse, ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, Familienstand, Nationalität, politische Zugehörigkeit, Behinderung, Bildungshintergrund oder anderer gesetzlich geschützter Merkmale.
  • Rechenschaftspflicht: Wissenschaftler sollten Verantwortung für ihre Arbeit, ihre Verpflichtungen und ihr berufliches Verhalten übernehmen.
  • Transparenz: Ein Umfeld der offenen Wissenschaft erfordert Transparenz unter allen Partnern. Wissenschaftler sollten alle Finanzierungsquellen, Personen und Organisationen offenlegen, die an ihren Kooperationen beteiligt sind, sowie alle Anforderungen hinsichtlich des Informations- und Dokumentenflusses innerhalb ihrer Kooperationen, zwischen den Teilnehmern und gegenüber ihren Regierungen.
  • Zusammenarbeit: Anstatt allein zu forschen, werden Wissenschaftler dazu ermutigt, Wissen auszutauschen, sich gegenseitig in konstruktiven Diskussionen zu unterstützen und ihre Entscheidungen gegenüber ihren Kooperationspartnern klar und transparent zu kommunizieren.
  • Vertraulichkeit: Wissenschaftler müssen vertrauliche Informationen, unveröffentlichte Daten und sensible Diskussionen gemäß den geltenden Gesetzen respektieren.

In Anlehnung an die „Principles & Policies for International Scientific Collaboration“, unterzeichnet von 16 internationalen Physikgesellschaften, darunter APS, DPG, EPS und andere, und verabschiedet von der Generalversammlung des CRC 1316 im Frühjahr 2025.